Hubertusritt mit Feldandacht

jl.- Ein strahlend schöner Sonntag war es, als der katholische Pfarrer Sürgers seine kurze und humorvolle Andacht mittags um zwölf Uhr auf einer Lichtung auf dem Heidboden abhielt. Er konnte sich mit der Kutsche von der Reithalle bis zum Heidboden befördern lassen, während die Reiter bereits einen zweieinhalbstündigen Ausritt hinters sich hatten. Um ihn herum waren 22 Pferde mit ihren Reitern und an die dreissig Spaziergänger versammelt, welche dem Feldgottesdienst lauschten. Der Gottesmann predigte über die biblische Entstehung des Tieres und der Abhängigkeit unserer Tiere von den Menschen. In den Fürbitten gedachte er aller Vierbeiner, speziell den gerade um ihn versammelten Hunden und den Pferden. Zum Schluss der feierlichen Andacht segnete der Herr Pfarrer alle Anwesenden mit dem aus seiner Marienkirche mitgeführten Weihwasser und verglich die Segnung scherzhaft mit einer Taufe, als die Pferde - wie eben die kleinen Kinder - zum Teil ein wenig zurückschreckten ob den plötzlichen Wasserspritzern. Für ihre Geduld erhielten die Pferde anschliessend jedoch noch alle ein Rüebli, während die Reiter und die Fussgänger sich einem Glas Wein zuwandten.