Unterländer dominierten am Winterconcours auf Schnee

jl.- Die Dominanz der lizenzierten Amazonen und Reiter aus dem Unterland war dieses Jahr besonders gross. Sämtliche Siege gingen an die aus dem Gebiet Zürich angereisten Profis. Einzig in den Freien Prüfungen für Reiter ohne Lizenz gab es zwei einheimische Sieger: Hans Lenz und Urs Busch.

Dass er sich nach seinem schweren Reitunfall vor fünf Jahren wieder soweit erholt hat, dass er sogar wieder Springprüfungen bestreiten kann, bewies Hans Lenz am vergangenen Wochenende. Nachdem er seine Lizenz vor drei Jahren beim Verband zurückgegeben hat, darf er wieder mit den Nichtlizenzierten in den Freien Prüfungen starten. Mit seinem Pferd Obelix holte er sich nebst einem Sieg in der ersten auch noch den dritten Platz in der zweiten Freien Prüfung. Sieger dieser zweiten Prüfung vom Samstag Nachmittag wurde Urs Busch mit Sligor. Er war im Stechen der Schnellste und verwies Khira Plüss (Aiko von Knonau) auf den Ehrenplatz. Den Auftakt zur diesjährigen Springkonkurrenz machte am Donnerstagvormittag bei schönstem Wetter die Kombinierte Prüfung bestehend aus Dressur und Springen. Ihrer Favoritenrolle gerecht wurde dabei die amtierende Schweizermeisterin in der Sparte Dressur, Barbara von Grebel aus Grüningen. Als beste Einheimische klassierte sich Ursula Lenz mit Callista auf dem fünften Platz. Mit diesem Pferd erreichte sie ausserdem in einer RII-Prüfung für lizenzierte Reiter den sechsten Rang. Auch Hansjörg Cavegn (Parsival) klassierte sich am Sonntag in einem Springen mit zwei Umgängen in der Kategorie RII auf dem guten sechsten Platz. In den RI-Prüfungen erbrachte Ursula Lenz mit Fantasia als einzige Einheimische konstante Leistungen und klassierte sich je im dritten, sechsten und elften Rang. Dank dem unermüdlichen Einsatz von OK-Präsident Hans Lenz und all seinen Helfern konnte das Terrain für die Springprüfungen auch am Sonntagnachmittag – trotz der zu hohen Temperaturen für diese Jahreszeit – für das publikumsnahe Skikjöring in sehr gutem Zustand erhalten werden. Bei der aus einer Zweierequipe bestehenden Prüfung musste der eine einen Springparcours und der andere eine vorgegebene Strecke mit den Langlaufskier absolvieren. Zusammen machte das Paar dann das eigentliche Skikjöring. Als bestes Davoser Paar klassierten sich Florian Sprecher im Schlepptau von Khira Plüss und Aiko von Knonau im siebten Rang.