Auch der zweite OKV-Patrouillenritt ein voller Erfolg

jl.- Bei wunderschönem Wetter führte der Reitverein Davos am Samstag, 17. Juni 2000 bereits zum zweiten Mal einen OKV-Patrouillenritt durch. Auf der 17 km langen Strecke quer durch die prächtige Berglandschaft von Frauenkirch über Glaris bis hinauf zur Kehrichtverladestation mussten sieben Posten bewältigt werden, welche Geschicklichkeit von Reiter und Pferd beim Treten von Hindernisstangen oder beim Balancieren eines Tablettes mit gefüllten Bechern, Treffsicherheit beim Pfeilwurf auf die Zielscheibe, Fingerspitzengefühl beim Herausfischen von stehenden und schwimmenden Entlein, Fachwissen beim Zusammensetzen eines Zaumes und beim Erkennen von Sträuchern und Bäumen sowie Tempogefühl beim Bewältigen einer Trabstrecke in der vorgeschriebenen Zeit von 220 m / Minute erforderte. Die erste Zweier-Patrouille ging um punkt acht Uhr bei der Reithalle in Frauenkirch an den Start; danach wurde im Zehn-Minuten-Takt gestartet. Nach einem ungefähr dreistündigen Ritt erreichten die Equipen den siebten und letzten Posten, welcher sich wiederum bei der Reithalle befand. Gross war die Freude bei den beiden Einheimischen Nicole Natter und Clergia Binder, welche den Sieg in der Wertung der OKV-Patrouillen (Kategorie I) mit insgesamt 107 Rangpunkten für sich entscheiden konnten. In der Kategorie II siegten Sandra Niederer (Schmitten) und Monique Münch (Malans) mit über zehn Rangpunkten weniger vor Wanya Frey (Igis) und Claudia Felix (Igis). Dritte und damit beste Davoserin war Andrea Meyer mit ihrem Patrouillen-Partner Alex Müller aus dem deutschen Freiburg. Das beste Davoser Paar mit Barbara Fischler und Tamara Koller belegte den Rang acht. OK-Präsident Thomi Stucki kann wie bereits bei der ersten Ausführung des OKV-Patrouillenritts auch dieses Jahr wieder auf einen sehr gelungenen und organisatorisch tadellos durchgeführten Anlass zurückblicken. Dies bestätigten ihm die rundum zufriedenen Teilnehmer der insgesamt 29 gestarteten Equipen, wovon ein Paar sogar bereits zum zweiten Mal den weiten Weg von Gstaad ins Bündnerland nicht scheute.