Ein Sieg und viele gute Platzierungen für die Einheimischen
Pferdesporttage in Davos Frauenkirch vom 17.-20. August 2000
jl.- Bei schönstem Wetter und sehr guten Bodenverhältnissen
zeigten die rund 140 aus dem Unterland angereisten und 25
einheimischen Pferde mit ihren Amazonen und Reitern während vier
Tagen hochstehenden und schönen Pferdesport. Die Einheimischen
konnten sich gegenüber den Unterländern mit guten Platzierungen
und sogar einem Sieg sehr gut behaupten. Den vor allem an
Freitagnachmittag recht zahlreich erschienenen Zuschauern wurde
einmal mehr fairer und schöner Springsport geboten. Trotz den
etwas mager eingegangenen Nennungen und zwei Zwischenfällen kann
OK-Präsident Reto Trechsel mit seinen Helfern auf einen
gelungenen Anlass zurückblicken.
In einer der insgesamt fünf ausgetragenen Seniorenprüfungen der
Stufe I musste Ursula Lenz mit Corrib Que im Stechen zwar einen
Stangenfehler in Kauf nehmen, konnte sich dann aber trotzdem als
Siegerin feiern lassen, da keiner der im Stechen Gestarteten ihr
Ergebnis zu unterbieten vermochte. Bei den Seniorenprüfungen der
Stufe II galt auch Hansjörg Cavegn mit Parsival als heisser
Anwärter auf einen Siegesplatz. Nach einem Sturz bereits im
ersten Einsatz verletzte sich jedoch sein Pferd, so dass die
beiden während dem ganzen Turnier nicht mehr zum Start antreten
konnten. Dafür vertrat ihn Ursula Lenz (Fantasia) sehr gut: Sie
klassierte sich in den fünf durchgeführten Prüfungen der Stufe
II je zweimal auf dem dritten und einmal auf dem sechsten Rang.
In der für nur Nichtlizenzierte ausgeschriebenen Freien Prüfung
klassierte sich Andrea Mayer mit Domino Fury mit einem
fehlerfreien Ritt im Stechen als beste Einheimische auf dem
dritten Rang. Sie war auch in der darauffolgenden Freien Prüfung
sehr gut unterwegs, musste dann aber wegen eines Sturzes
aufgeben. Neben Andrea Meyer qualifizierten sich in dieser ersten
Freien Prüfung auch Andrea Jägli (7.), Rolli Zier (8.), Thomi
Stucki (9.) und Doris Casparis (13.) für das Stechen. Die
anderen beiden Freien Prüfungen, in welchen Reiter mit und ohne
Lizenz startberechtigt waren, dominierte die in Davos
aufgewachsene Ursina Matter mit Havina. Weitere gute
Platzierungen erreichten auch wieder Andrea Jägli (9.), Khira
Plüss (7./10.), Catherine Heizmann (8.), Judith von Gunten (7.)
sowie Hans Lenz (11.). In der letzten der drei Prüfungen der
Kategorie RI/LI verpasste OK-Präsident Reto Trechsel (Scapino)
mit einem fehlerfreien Ritt im Stechen um nur zwölf
Hundertselsekunden den Sieg. Die drei Mitglieder der Familie Lenz
Ursula, Judith und Jacqueline mussten alle einen
oder mehrere Fehler im Stechen in Kauf nehmen und klassierten
sich auf den Plätzen vier, fünf, neun und zehn.
In einem Zeitspringen der Kategorie RII/LII reichte es Jaqueline
Lenz mit Wendy trotz engen Wendungen nicht ganz zum Sieg. Sie
wurde Dritte und verdrängte ihr zweites Pferd Complice auf den
vierten Rang. Die sechstschnellste Zeit ritt Judith Lenz mit
Callista heraus. Die Hauptprüfung am Sonntagnachmittag, eine
Prüfung der Kategorie RII/LII, versprach zum Abschluss nochmals
spannend zu werden: Acht Reiter kämpften dabei im Stechen um den
Sieg, unter ihnen auch Ursula Lenz mit Fantasia. Sie blieb zwar
fehlerfrei, wurde aber in der Zeit deutlich geschlagen und
klassierte sich aber doch noch auf dem vierten Platz.