Patrouillenritt mit Wetterglück

jl.- Wie in den beiden vergangenen Jahren liess auch die dritte Ausführung des OKV-Patrouillenritts vom letzten Samstag keine Wünsche offen. Sogar das Wetter spielte nach anfänglich starkem Regen für den Rest des Tages gut mit. OK-Präsident Thomi Stucki kann zusammen mit dem Reitverein auf ein gelungenes Fest mit viel Spass für die Teilnehmer und ihre Pferde zurückblicken. Bei noch strömendem Regen machte sich die erste Zweierpatrouille um Punkt acht Uhr morgens daran, den ersten von insgesamt sieben Posten in Angriff zu nehmen. Denn auch dieses Jahr haben der OK-Präsident und seine Helfer keine Mühe gescheut, interessante und teilweise recht viel Geschicklichkeit erforderliche Aufgaben an Pferd und Reiter zu stellen. So mussten die Patrouillen beispielsweise einen Tisch mit Tischtuch, Tellern, Bechern und Besteck nach vorgegebenem Muster decken, hängende Wäsche abnehmen, nach Wäsche und Klammern sortieren sowie mit Tennisbällen auf Büchsen werfen – und das selbstverständlich alles vom Pferd aus!
Als recht schwierig erwies sich die Aufgabe "Karten lesen", bei welcher die Teilnehmer auf einem Kartenausschnitt bezeichnete Punkte auf ein entsprechendes Panoramafoto, aufgenommen vom Junkerboden aus, und umgekehrt übertragen mussten. Auch ortskundige Patrouillen hatten ihre liebe Mühe damit. Auch bei der Erkennung von verschiedenen Futtermitteln für ihre Pferde taten sich einige Teilnehmer recht schwer. Theoriefragen rund ums Pferd mussten unterwegs noch beantwortet werden, bevor es nach dem ungefähr 16 km langen und drei Stunden dauernden Ritt wieder zurück zum Ausgangspunkt bei der Reithalle in Frauenkirch ging, wo der letzte Posten noch auf die Patrouillen wartete. Im Viereck in kleinen Petflaschen und auf verschiedenen Höhen befestigte Pflanzen mussten begossen werden, natürlich vom Pferd aus und mit kleinen Spritzkannen. Einige Pferde hatten grossen Respekt vor dem Fass, aus welchem die Spritzkannen gefüllt werden konnten, so dass es für deren Reiter keine leichte Aufgabe war, überhaupt ans Wasser heranzukommen.
Sieger in der Kategorie II wurde die einheimische Patrouille mit Menga und Andrea Stiffler aus dem Dorf. Das Ehepaar erreichte am meisten Punkte resp. am wenigsten Rangpunkte und hatte einen Vorsprung von sieben Rangpunkten auf die Zweiten. Dritte wurde die Patrouille mit Sidonia und Corina Dicht (Dorf). Nicht weniger als sechs Patrouillen klassierten sich in den ersten zehn der insgesamt 18 gestarteten Equipen in der Kategorie II. Die Kategorie I der OKV-Patrouillen wurde gewonnen vom Reitverein Chur vor dem Reitverein Starkenmühle Gais und den beiden für den einheimischen Reitverein startenden Patrouillen.