Guter Pferdesport trotz schwierigen Bodenverhältnissen

jl.- Bereits zum fünften Mal fand am Wochenende vom 07. bis 10. Februar auf der Reitsportanlage in Frauenkirch der Winterconcours auf Schnee statt. OK-Präsident Hans Lenz und seine Helfer setzten alles daran, den Amazonen und Reitern trotz Sonnenschein, Schneefall, Regen und viel zu hohen Temperaturen während den vier Turniertagen ein gut präpariertes Geläuf zu garantieren.

Obwohl es in der Nacht vom Mittwoch auf den Donnerstag noch einige Zentimeter Neuschnee gab, musste das Dressurviereck für die an diesem Tag stattfindende Komb. Prüfung Dressur/Springen aufgrund von zu eisigem Boden kurzfristig vom Platz direkt vor der Halle auf den Springplatz verlegt werden. Nach der Dressur führte wie bereits in den letzten Jahren Barbara von Grebel aus Grüningen, musste nach dem Springen jedoch den Sieg an Maya Ruch abgeben. Die Einheimische Ursula Lenz (Corrib Que) konnte ihren dritten Rang aus der Dressur verteidigen und blieb auch nach dem Springen im Schlussklassement auf dem dritten Rang. Ebenso erging es Jacqueline Lenz (Fleuron) mit dem fünten Platz im Schlussklassement. Hansjörg Cavegn (Parsival) hingegen rückte dank dem besten Springergebnis vom 15. Rang nach der Dressur noch auf den siebten Schlussrang vor. Judith Lenz (Callista) rundete die guten einheimischen Leistungen mit dem neunten Schlussrang ab. Am Freitag ging es weiter mit den reinen Springprüfungen. In den vier RI/LI-Prüfungen gingen zwar die Siege immer an die aus dem Unterland angereisten Konkurrenten, doch auch Judith von Gunten (Bally Royal), Monika Hartmann (Complice), Ursula Lenz (Corrib Que) und Jacqueline Lenz (Fleuron) erreichten jeweils gute Klassierungen. Keine Klassierungen trotz konstant guten Leistungen gab es jedoch bei den einheimischen RII/LII-Reitern. So mussten Hansjörg Cavegn und Judith Lenz jeweils einen Stangenfehler in Kauf nehmen und Ursula Lenz verpasste die Klassierungen wegen einer Verweigerung. In den Freien Prüfungen für nichtlizenzierte Amazonen und Reiter darf eine hervorragende Bilanz der einheimischen Konkurrenten aufgezeigt werden. So erreichte Irene Iten (Romana) in den drei Startmöglichkeiten je einen dritten, vierten und sechsten Rang. Urs Busch (Sligor) holte sich das zweite respektive fünfte Preisgeld, Andrea Jägli (Kojak) klassierte sich einmal im dritten und einmal im fünften Rang und Sonja Da Sacco (Wildriver) erreichte jeweils den sechsten, siebten und achten Platz. Auch für Hans Lenz (King's Baby ) reichte es für eine Klassierung im siebten Rang. Wie bereits in den vergangenen Jahren war auch dieses Jahr wieder das Skikjöring vom Sonntag Nachmittag der Höhepunkt der Veranstaltung und lockte trotz Schneefalls zahlreiche Zuschauer heran. Sie wurden denn auch mit dem einzigen einheimischen Sieg der Veranstaltung belohnt: Mit zwei Rangpunkten Vorsprung gewann das Team Andrea Jägli / Beni Kindschi diese Komb. Prüfung bestehend aus einem Springparcours (Andrea Jägli, Rang 9), einer Langlaufstrecke von rund einem Kilometer (Beni Kindschi, Rang 1) und dem eigentlichen Skikjöring (Jägli/Kindschi, Rang 2). Die hohe Risikobereitschaft einiger Reiter führte im Skikjöring zu teilweise recht spektakulären Stürzen, welche glücklicherweise jedoch für Reiter, Pferde und Skifahrer alle glimpflich abgelaufen sind.