Hervorragende Bedingungen an den Pferdesporttagen in Frauenkirch

jl.- Die Wetter- und Bodenverhältnisse hätten besser nicht sein können für die zahlreichen Amazonen und Reiter während den vier Wettkampftagen vom Wochenende vom 15 bis 18. August 2002. Die Pferdesporttage 2002 waren geprägt durch wunderschönes und warmes Sommerwetter, guten Pferdesport und zufriedene Gesichter beim Veranstalter wie auch bei den Teilnehmern. Das einzige, was während den vier Turniertagen fehlte, war ein einheimischer Sieg.

Zwar durfte die in Davos aufgewachsene und heute in Altendorf ansässige Amazone Ursina Wüst-Matter zweimal den Siegerpreis in den Freien Prüfungen für Reiter mit und ohne Lizenz in Empfang nehmen, aber für das eigentlich beste einheimische Resultat sorgte Brigitte Maurer aus Klosters mit Bally Royal mit einem dritten Rang in einer der fünf Prüfungen dieser Kategorie. Weitere einheimische Klassierungen mit fehlerfreien Ritten in den Freien Prüfungen erreichten Martina Grob mit Lucky (15.), Judith Lenz mit Callista (9. und 10.) und Jacqueline Lenz mit Koren (13.). Ursula Lenz musste ihre Teilnahme an den recht gut besetzten Seniorenspringen verletzungsbedingt absagen, so dass alle einheimischen Hoffnungen in dieser Kategorie auf Hansjörg Cavegn mit seinem Pferd Parsival lasteten. Im Eröffnungsspringen am Donnerstag Nachmittag enttäuschte er denn das Publikum auch nicht und wurde guter Dritter. Die auswärtige Konkurrenz bei den Seniorenprüfungen war gross und so wurde die Stufe II denn auch dominiert vom amtierenden Schweizer Meister Rudolf Koch aus Fischbach. Bei einer der beiden RII/LII-Prüfungen für regional und national lizenzierte Amazonen und Reiter konnten sich die Geschwister Jacqueline und Judith Lenz mit den Rängen vier und fünf gegen die Unterländer-Konkurrenz durchsetzen. Obwohl vor allem am Sonntagmorgen doch einige Stürze zu verzeichnen waren, verlief die Veranstaltung unfallfrei und bot während den vier Turniertagen beste Reklame für den Pferdesport. Die äusseren Bedingungen waren optimal und das OK unter der Leitung von Reto Trechsel erfüllte den teilweise von weit her angereisten Teilnehmern und Zuschauern jeden Wunsch. Die stetig steigende Teilnehmerzahl trägt den Bemühungen und laufenden Verbesserungen rund um die Veranstaltung Rechnung, so dass das OK und seine Helfer vom Reitverein für ihren alljährlichen grossen Aufwand, welcher eine viertätige Pferdesportveranstaltung dieser Grösse mit sich bringt, mit viel Freude und Lob von Seite der Wettkämpfer und vom Publikum voll entschädigt wurde.