Gute Leistungen der einheimischer Reiter
Zweites Gymkhana in Davos
BG. Unter allerbesten Bedingungen konnte der Reitverein Davos am Samstag zum zweiten Mal eine Gymkhana in Davos durchführen. Bei dem auf der Anlage der Reitschule im Sand ausgetragenen Prüfung schlugen sich die einheimischen Reiter hervorragend und belegten die ersten drei Ränge.
Einen abwechslungsreichen und anspruchsvollen Parcours für ein sehr gemischtes Feld hatte die Parcoursbauerin, Maya Siebenmann, vorbereitet. Vom Kinderpony bis zum gross gewachsenen Warmblut und vom Reitanfänger bis zum gestandenen Concoursreiter war alles am Start. So hatten mal die Einen, mal die Anderen mit den grösseren Schwierigkeiten zu kämpfen. Bestimmt hatten es die Reiter kleiner Pferde einfacher das Geschirr aufzunehmen und ansprechend aufzudecken wo es bei langen Beinen oft einiger Verrenkungen bedurfte um die Aufgabe zu bewältigen.Dagegen bot das Aufhängen der Wäsche von einer gewissen Höhe aus überhaupt keine Probleme.
Die Wertung nach Punkten erlaubte es den Teilnehmern ihre Pferde ruhig an die gestellte Aufgabe heranzuführen und wenn es beim ersten Mal nicht klappte auch noch einen zweiten und dritten Versuch zu starten. So konnten fast alle Reiter auch alle Aufgaben bewältigen. Deutlich wurde, dass Pferde und Menschen die Welt nicht mit gleichen Augen sehen. Hatten viele Reiter angesichts des grossen blauen Balles ein mulmiges Gefühl in der Magengegend, fanden die meisten der Tiere nichts dabei, wenn dieser Ball auf Augenhöhe mitgerollt wurde. Umgekehrt hielten viele Pferde überhaupt nichts davon, dass sich der Reiter vom Sattel aus eine Weste greifen und anziehen wollte. Zur absoluten Knacknuss wurde eine Kartoffel, die aufgenommen, auf einem Löffel balancierend über ein niedriges Kreuz-Hindernis transportiert und wieder deponiert werden musste. Nur ein einziger Reiter schaffte es die Kartoffel mit einem eleganten Sprung über das Kreuz zu tragen und auf dem Löffel wieder abzugeben. Alle anderen versuchten die Erdfrucht extra vorsichtig im Schritt über das Hindernis zu balancieren. Trotzdem ging das widerspenstige Ding bei den allermeisten irgendwo verloren. Einige räumten vor lauter Vorsicht noch das ganze Kreuz mit ab.Verflixter Stangenfächer.
Kein einziger Reiter schaffte es den als letztes aufgestellten Stangenfächer fehlerlos zu überqueren. Zehn Stangen in zwei Viertelkreisen aufgereiht galt es zu überqueren ohne die darauf platzierten Tennisbälle zum Fallen zu bringen. Die überall herumfliegenden Bälle zeigten deutlich, dass die meisten Pferde mit dieser Aufgabe heillos überfordert waren und somit waren die Hausaufgaben für das nächste Jahr bereits gestellt.