Sieg und gute Platzierungen durch die Einheimischen
jl.- Am Wochenende vom 16. bis 19. August 2001 stand Frauenkirch ganz im Zeichen des Pferdesportes. Nicht weniger als 19 Prüfungen in vier verschiedenen Kategorien kamen zur Austragung, wobei die einheimischen Amazonen und Reiter sehr gute Platzierungen herausritten. Mit sechs Klassierungen aus ebenso vielen Starts, darunter einem Sieg, überzeugte vor allem Hansjörg Cavegn mit Parsival.
Eröffnet wurden die 32. offiziellen Pferdesporttage bereits am Donnerstag Mittag mit einer Prüfung der Kategorie Senioren I und II. Obwohl es Parcoursbauer Kurt Hättenschwiler aus Flawil seinen Mitkonkurrenten in dieser Kategorie während dem ganzen Wochenende alles andere als leicht machte, ihm den Sieg streitig zu machen, gelang genau dies Hansjörg Cavegn. Er blieb als einziger im Stechen fehlerfrei und setzte sich so an die Spitze des Klassements. Dank einem zweiten Platz von Ursula Lenz mit Corrib Que in der Finalprüfung der Kenwood Schumpf-Trophy, welche am Sonntag ebenfalls in der Kategorie Senioren zur Austragung kam, erreichte sie im Schlussklassement dieser Trophy noch den guten vierten Schlussrang. In den drei Freien Prüfungen vom Donnerstag und Freitag Nachmittag dominierten einmal mehr die Gäste aus dem Tessin und aus dem Unterland. Einzige einheimische Klassierte bei den nichtlizenzierten Reitern waren Sonja Da Sacco mit einem vierten, Hans Lenz mit einem fünften und Sabrina Sprecher mit einem zehnten Rang. Konstante Leistungen zeigte indessen auch Judith Lenz mit Callista. Bis auf einmal erreichte sie bei jedem Start eine Klassierung. Im RII/LII-Schlussspringen am Sonntag Nachmittag belegte sie nach Aufgabe im Stechen noch den vierten Platz, wobei der dritte Rang an ihre Schwester Jacqueline Lenz (Astral) ging. Mit ihrem zweiten Pferd Fleuron klassierte sie sich in einer Prüfung der Kategorie RI/LI ebenfalls noch einmal im achten Rang. OK-Präsident Reto Trechsel kann sportlich wie auch organisatorisch auf einen gelungenen Anlass zurückblicken. Einerseits erreichte er unter anderem in einer Freien Prüfung, in welcher auch lizenzierte Reiter startberechtigt waren, den guten dritten Platz und andererseits war die Veranstaltung nicht zuletzt auch wegen des grossen Wetterglückes ein Erfolg. Die Umplatzierung des Festzeltes auf die Längsseite des Turnierplatzes sowie die sehr guten Bodenverhältnisse während dem ganzen Turnier trotz starken Regenfällen in der Nacht vom Freitag auf den Samstag trugen zweifellos ihren Teil dazu bei.